Bericht

St. Peter und Paul in Hausen

Statische Sicherungsmaßnahmen abgeschlossen

Wie im Sommer-Pfarrbrief berichtet, mussten wir in diesem Jahr noch die größeren Instandsetzungsauflagen an der Filialkirche St. Peter und Paul in Hausen erfüllen.

Nicht mehr ausreichend tragfähig war das Dach über der Chor-Apsis und die Emporen-Brüstung wies Putz-Schadstellen mit lockeren Teilen auf.

Die vorhandene, zu gering dimensionierte Lattung über der Chor-Apsis war brüchig und Ziegel locker. Darum war die Erneuerung der Dachlattung dringlich. Zuerst mussten wir jedoch eine Genehmigung beim Denkmalschutzamt beantragen. Von der Regierung von Schwaben benötigten wir eine artenschutzrechtliche Genehmigung wegen der Fledermäuse, die in unserem Kirchengebäude regelmäßig ihre „Wochenstube“ einrichten. Nach einem Vor-Ort-Termin bekamen wir dann alle wichtigen Zusagen und durften zum 1. September starten.

Das Gerüst der Fa. Helfer wurde termingerecht aufgebaut, so dass der Zimmerer- und Dachdecker–Meister Heribert Huber anfangen konnte. Erst auf dem Gerüst nahm man spürbar die Größe und Höhe des Chorbogens wahr.

In den ersten Tagen wurden alle Biberziegel vom Dach abgedeckt und die defekten, nicht ausreichend dimensionierten Dachlatten entfernt – ebenso Dachrinnen, Nocken und Abschlussbleche. Jetzt konnte die Neumontage beginnen.

Die Emporen-Brüstung war vier Jahre lang „eingenetzt“, um eventuell von der Brüstung herabfallende Putzteile abzufangen.

Dank der Firma Stuck Ulber konnte die Emporen-Brüstung noch im Oktober instandgesetzt werden. Da war viel fachmännisches Wissen und Können gefragt. Es wurden irreversible Schadstellen entnommen, Fehlstellen ergänzt und verfestigt sowie der gesamte Bereich der Brüstung mechanisch gesichert. Eine Kirchenmaler-Meisterin war für die farbliche Angleichung der Neuputzstellen an die vorhandene Lasur zuständig. Somit erstrahlt unsere Emporen-Brüstung im neuen Glanz.

Ein Wort des Verwaltungsleiters: Unser Kirchenpfleger in Hausen, Herr Helmut Kosel, war die treibende Kraft im Projekt. Dafür, für die Ausdauer, Weitsicht und unermüdliche Arbeit mein großer, herzlicher Dank. Es war mir eine große Freude, ihn und die KV-Mitglieder zu unterstützen. Walter Mück

Herzlichen Dank an alle beteiligten Personen für Ihren Einsatz und all die Bemühungen. Ein großer Dank geht an unseren Verwaltungsleiter Walter Mück, der uns mit den Formalitäten und Abläufen mit den Fachstellen im Bistum unterstützt hat. Unserem Statiker, Diplom-Ingenieur Dirk Musche aus Biberach, gebührt unser besonderer Dank für die feinen, kostensensiblen Lösungsvorschläge und angenehme fachliche Betreuung. Vielen Dank schließlich auch an die Mitglieder der Kirchenverwaltung für die nachhaltige Unterstützung und Begleitung der Baumaßnahme.

Hier ein paar Zahlen:

250 Laufmeter Dachlatten wurden zugehobelt, passend zur Rundung.

1.350 Stück der speziellen Kirchen-bieber-Dachziegeln (18 mm stark) wurden beidseitig zugeschnitten, für eine schöne Dachziegel-Rundung.

600 Sturmklammern sichern die Dachziegel zusätzlich. ank gutem Witterungsverlauf und dem erfahrenen Meisterbetrieb Huber aus Prittriching waren die Arbeiten Mitte Oktober beendet. Die Sperrung des Friedhofs um die Kirche konnte aufgehoben werden.

Kommen Sie und sehen Sie die Ergebnisse der Arbeit!

Ein besinnliches Weihnachtsfest und ein gutes Neues Jahr wünscht Euch allen

Kirchenpfleger Helmut Kosel